Anmeldung
Angemeldete Benutzer können hier Ideen und Dokumente miteinander teilen.



PostHeaderIcon Trebsen

Kirchgemeinden Ev.-Luth. Kirchgemeinde Trebsen-Neichen
mit SK: Altenhain, Ammelshain, Seelingstädt
Website

www.kirche-trebsen.de

Adresse Pfarrgasse 5
04687 Trebsen
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Kontakt

Telefon: 034383/41269
Fax: 034383/62806
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


 

Stadtkirche Trebsen

Eine erste Kirche entstand in Trebsen vermutlich im Zusammenhang mit der Trebsener Burg im 10./11. Jahrhundert. 1161 wird die Familie von Trebissen als Herrschaft genannt. Um 1200 entstand im Zuge der Siedlungserweiterung eine größere romanische Kirche.

Der bedeutendste Fund in der Kirche Trebsen ist der Grabstein der Judita, einer Tochter des Herrn von Trebissen, der zu den Reichsministerialen Friedrich Barbarossas gehörte. Dieses Grabmal ist von hoher kunstgeschichtlicher Bedeutung als Zeugnis dafür, dass bereits vor 1200 in unserer Region Reliefgrabsteine gefertigt wurden.

Mit dem Bau des gotischen Chorraumes (1518) musste der vermutlich vorhandene romanische Chorturm weichen. Entstanden ist dafür ein großzügig gestalteter Chorraum mit sich nördlich anschließender Gruft für das Schloss, Sakristei und Loge für die Schlossbewohner (Loge 1872 wieder abgerissen).

1552 wurde dann mit dem Turmbau an der Westseite begonnen. Hans von Minckwitz legte den Grundstein. Baumeister war Lukas Engelmann.

1701 wurde das Kircheninnere im Stil des Barock umgestaltet. Das große Deckengemälde von Johann Nikolaus Wilke, das die Himmelfahrt des Elia darstellt, prägt noch heute in seiner ganzen Schönheit und Ausstrahlungskraft das Kirchenschiff.

Im Jahr 1729 hat die Spitze des Turmes gebrannt. Nur die Wetterfahne mit der Jahreszahl der Fertigstellung des Turmes 1661 hat den Brand überstanden. Doch bereits 1731 war eine völlig neu gestaltete Turmhaube abgeschlossen. Sie prägt noch heute mit ihren aus Süddeutschland stammenden Formen das Bild unserer Gegend. Der Zimmermeister Johann Gebhard baute die neue Turmhaube.

In den 1980er Jahren wurde die Kirche unter Leitung von Pfr. Schormann grundlegend renoviert. Dabei wurden im Altarraum und im Kirchenschiff die wertvollen Grabplatten der Schlossfamilien aufgestellt.

 

Die Dorfkirche Neichen

Die Neichener Kirche ist in ihrem Kern eine romanische Dorfkirche mit einem spätgotischen Chorraum (um 1517) und barockem Turmabschluss (um 1700).

Wertvollstes Inventar der Kirche Neichen ist der spätgotische Flügelaltar.

Ältester Altarschrein in der unteren Ebene aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit gemalter Darstellung der Heiligen Magdalena und Katharina, Schnitzplastiken des Bischofs Donatus, Maria mit dem Jesuskind sowie der Apostel Andreas.

In der mittleren Ebene Flügelaltar (l510 – 20) mit Figuren der Heiligen Margaretha, Anna mit Maria und Christuskind sowie Barbara.

Rückseitig sind Gemälde der Apostel Petrus und Paulus zu sehen.

In der oberen Ebene, dem sogenannten Gesprenge, der Heilige Bartholomäus, der gekreuzigte Christus und ein weiterer Heiliger (Franziskus?).

1678 wurde der Altar mit frühbarockem Rahmenwerk zu einem in seiner Art einmaligen Kompositaltar zusammengefasst.

Die Dorfkirche Ammelshain

Die Kirche Ammelshain gehört zu den frühen Sakralbauten des Leipziger Landes,obwohl heute nur noch der Kirchturm und die Apsis der Zeit um 1250 zugerechnet werden können.
Der Turm war ursprünglich etwas niedriger und trug bis 1807 einen Dachreiter.

Das Langhaus war ursprünglich etwa 6 Meter kürzer und 70 cm flacher als heute.

Im Kircheninneren befinden sich zwei Epitaphe der Familie von Lindenau, die von 1531 bis 1749 Rittergutsbesitzer in Ammelshain waren.

Bemerkenswert ist eine reichverzierte Barockarbeit für die 1725 verstorbene Sophie von Thumshirn aus Alabaster.

An der Nordseite des Turmes schließt sich die ehemalige herrschaftliche Kapelle, die auch als Patronatsloge diente, an.

In der Apsis fallen die schönen Glasmalereifenster auf. Das mittlere Fenster ist eine Arbeit von 1892.

Die Kirche ist nicht nur das markanteste sondern auch das weitaus älteste erhaltene Bauwerk des Dorfes.

Die Altenhainer Kirche


 
Unsere Kirche ist die jüngste Kirche in der Gegend. Ein reichliches Jahr haben Bauleute in den Jahren 1786/87 benötigt, um die alte Kirche abzubrechen und an gleicher Stelle eine neue zu bauen.
 

Der jetzige Kirchturm ist allerdings erst in den Jahren 1889/90 gebaut worden. Der barocke Turm musste wegen Baufälligkeit und Erschütterung durch einen kalten Blitzschlag abgetragen werden. Um diese Zeit kamen auch die drei Buntglasfenster in die Kirche.

Die Geburt und die Kreuzigung unseres Herrn werden auf den beiden Bleiglasfenstern neben der Kanzel dargestellt. In Lebensgröße sehen wir auf einem weiteren Fenster Christus als den guten Hirten.

In unmittelbarer Nähe des Bildes steht der schön gestaltete Taufstein aus Rochlitzer Porphyr im Stil der Renaissance.

In der im klassizistischen Stil erbauten Kirche ist der Altar ist als Kanzelaltar gestaltet, um das Wort Gottes ganz in den Mittelpunkt zu stellen.


  Die letzte Kirchenrenovierung, die im Jahre 1987 begann, wurde nach der Wende mit der Renovierung des Innenraumes abgeschlossen. Dabei versuchte man, weitgehend die ursprüngliche Gestaltung zu erreichen.

Die Dorfkirche in Seelingstädt

Auf einem Geländesporn wurde im 12. Jahrhundert die romanische errichtet. Bereits im 14. Jh. wurde die Seelingstädter Kirche baulich verändert.Es entsteht ein Langhaus mit einem über dem Chorraum befindlichen Turm.

1717 wird durch den Rittergutsbesitzer von Döring das Kirchenschiff erweitert und westlich eine Patronatskirche angebaut. D

Der Turm wurde 1783 mit einer barocken Haube abgesclossen.

Die drei Glasmalereifenster im Chorraum stiftete 1899 der Rittergutsbesitzer Wiessner.

Die den Kirchenraum prägende blau-weiße Bemalung im bäuerlichen Stil stammt von 1928.

Bis zur 750-Jahr-Feier (2001) wurde die Kirche umfassend renoviert. Dabei erhielt das Äußere wieder den ursprünglichen Putz (“Müller’scher Kellenputz”).

Die Patronatsloge dient heute als Gemeinderaum.